Bucherscheinung: "Die Macht der Gene"

"Die Macht der Gene"
Markus Hengstschläger
ecowin Verlag, Salzburg
Erstauflage 2006
171 Seiten, 19,95 Euro

Haben Menschen wie Wolfgang Prikopil, der Entführer von Natascha Kampusch, und Jack Unterweger etwas gemeinsam? Gibt es genetische, angeborene und nur schwer zu bändigende Anlagen für Verbrechen und Gewalt? Haben wir unser Leben im Griff oder sind wir "Opfer" der Vererbung?

Diesen Fragen ist Humangenetiker Markus Hengstschläger nachgegangen. Zahlreiche Studien an Zwillingen liefern immer stichhaltigere Beweise für genetische Determination verbrecherischer Anlagen. Das heißt freilich nicht, dass Einflüsse der Umwelt vernachlässigbar wären. "Der Mensch", betont Prof. Hengstschläger in seinem Buch, "ist nicht auf seine Gene reduzierbar, er ist ein Produkt eines ausgeklügelten Wechselspiels von Genetik und Umwelt."

Solche Fragen stellen sich auch zu Themen wie Genialität, Homosexualität, Adipositas, Alkoholsucht. Nachzulesen in dem Buch von:

Univ.Prof. Mag. Dr. Markus Hengstschläger
Leiter der Abteilung für Medizinische Genetik Universitätsklinik für Frauenheilkunde - AKH
Universitätsklinik für Frauenheilkunde, Währinger Gürtel 18-20, 1090 Wien